Der Zukunfts-Standard WiFi 6 alias 802.11ax

Der Digitalpakt erlaubt endlich den Schulträgern, in professionelle Ausstattung zu investieren und sich so von teuren und lästigen Supportleistungen zu befreien. Denn eine WLAN-Lösung von Aerohive, Aruba, Lancom, Ruckus, Cisco_Meraki o.a. stellt zuverlässige und leistungsstarke Verbindungen zur Verfügung, die fast ohne eigenen Support auskommen.

Insbesondere große Schulen und große Schulträger haben in den letzten Jahren bereits sehr gute Erfahrungen z.B. mit Aerohive und Aruba machen können. Hier sei nur die Stadt Braunschweig genannt, die im Endausbau im Jahr 2023 ca. 2800 Accesspoints in den Schulen installieren und betreiben wird – zentral verwaltet und bereits bisher mit außerordentlich hoher Zufriedenheit der Schulen.

Allerdings ergeben sich in Orten mit besonders hoher Dichte, z.B. in einer Aula, besonders hohe Anforderungen an das WLAN. Meistens konnten vorläufig dann Accesspoints der höheren Klasse mit Multi-User-MIMO („Multiple Input Multiple Output“) Abhilfe schaffen.

In Anbetracht der Tatsache, dass nach dem Auslaufen des Digitalpaktes im Jahr 2023 auf absehbare Zeit wohl keine Fördergelder mehr zur Verfügung stehen, sollten neue WLAN-Technologien ins Auge gefasst werden.
Hier ist der neue Standard 802.11ax Alias WiFi 6 zu nennen. In dieser „Norm“ werden besonders dichte Situationen berücksichtigt, so dass mit einem Accesspoint bis zu 256 Geräte gleichzeitig verlässlich bedient werden können. Allerdings müssen dazu die Endgeräte ebenfalls entsprechend ausgestattet sein. Davon ist ab sofort bei Neugeräten auszugehen.

Zur Zeit im Jahr 2019 bieten die genannten Hersteller bereits Accesspoints mit 802.11ax an, die entsprechenden mobilen Geräte wurden bereits auf der IFA Berlin im September vorgestellt.

Der folgende Artikel vom Juli 2019 aus golem.de erläutert die feinen Unterschiede zum bislang höchsten Standard 802.11ac alias WiFi 5:

Was bringt der neue WLAN-Standard?